Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht? - Friede...

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Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht?
Friede...
... Schwert: ein Gegensatz
Einschub: Krieg verboten?
Was heisst denn: Ich bringe das Schwert?
Frieden, indem Gott den Vorrang erhält
Entzweiung wegen Jesus ...
... bis zur Verfolgung
Die Liebe zu Gott verbindet
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Friede...

Haben Sie noch im Ohr, wie Jesus seine provozierende Aussage beginnt? „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.“ Aha, das dachten die Leute also: Wenn der Messias kommt, ist Schluss mit Krieg; dann bricht der große Frieden aus. So dachten nicht nur die Ahnungslosen und die Halbgebildeten. So dachten auch die Jünger von Jesus (zu denen redet er hier ja). So dachten sogar die jüdischen Theologen. Wie kamen denn sie alle dazu, vom Messias Frieden zu erwarten? War das einfach ein Wunschtraum, fromme Phantasie? Ganz und gar nicht! Diese Erwartung basierte auf handfesten Ankündigungen, und zwar auf Ankündigungen, die Gott selbst gemacht hatte.

„Ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst. Seine Macht wird weit reichen, und dauerhafter Frieden wird einkehren. Jesaja 9,5.6
„Freu dich, du Zionsstadt!
Jubelt laut, ihr Bewohner Jerusalems!
Seht, euer König kommt zu euch! ...
Er schafft die Pferde und Streitwagen ab ...
Auch die Kriegsbogen werden zerbrochen.
Er stiftet Frieden unter den Völkern.

Sacharja 9,9.10
Gott selbst kündigt es an: Der Messias wird Frieden bringen! Und dann kommt der Messias tatsächlich. Und prompt, noch am Tag der Geburt, kündigen es die Engel wieder an:
„Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe,
und Frieden auf der Erde für die Menschen,
auf denen sein Wohlgefallen ruht.

Lukas 2,14
Als Jesus dann an die Öffentlichkeit trat und drei Jahre lang tätig war, hat er x-mal davon gesprochen, dass er Frieden bringt:
„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden - einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Johannes 14,27
„Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Johannes 16,33
„Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden! Lukas 7,50; 8,48
Und in den neutestamentlichen Briefen wird ebenfalls wieder und wieder darauf hingewiesen:

„Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens. 1. Korinther 14,33
„Christus hat uns allen den Frieden gebracht und hat Juden und Nichtjuden zu einem einzigen Volk verbunden. Epheser 2,14
Fast jeder Brief im Neuen Testament beginnt so: „Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.“

Noch etwas: In der Bergpredigt fordert Jesus von seinen Anhängern, dass sie Frieden schaffen:

„Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften,
denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Matthäus 5,9