Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht? - Frieden, indem Gott den Vorrang erhält

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Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht?
Friede...
... Schwert: ein Gegensatz
Einschub: Krieg verboten?
Was heisst denn: Ich bringe das Schwert?
Frieden, indem Gott den Vorrang erhält
Entzweiung wegen Jesus ...
... bis zur Verfolgung
Die Liebe zu Gott verbindet
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Frieden, indem Gott den Vorrang erhält

Zum Glück hat er immer noch nicht zu Ende gesprochen. Lesen wir also weiter: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.“ (Matthäus 10,37)

Wie bitte? Ich soll Jesus mehr lieben als meine Mutter, mehr als meine Kinder, mehr als meine Frau? Das ist der Gipfel der Provokation! Was bildet sich dieser Jesus nur ein? Für wie wichtig hält er sich denn? Wer ist Jesus, dass er sich über die Familie stellen darf? Wer ist Jesus, dass er eine solche bedingungslose, absolute Bindung an seine Person fordern darf? Ist er größenwahnsinnig? Oder ist er wirklich so bedeutend?

Wir kennen die Antwort: Jesus ist Gottes Sohn. Jesus ist Gott in Person. Er ist nicht einfach ein Mensch unter anderen Menschen. Er ist Gott und Mensch zu gleich. Und deshalb steht er über allen Menschen.

Beim Frieden geht es um Beziehungen, haben wir gesagt, Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Was Jesus hier macht, ist folgendes: Er bringt noch eine Person ins Spiel. Er zeigt uns noch jemand, mit dem wir in einer harmonischen Beziehung leben müssen, wenn wir wirklich Frieden haben wollen. Und dieser jemand ist Gott. Gott, der uns in der Person von Jesus Christus gegenübertritt.

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Von allen Personen, mit denen ich Kontakt aufnehmen kann, ist Gott die wichtigste. Unter allen Beziehungen, die ich pflegen muss, hat die Beziehung zu Gott absoluten Vorrang.