„Der Himmel - wie kommt man dorthin?“ - Die Beteiligten

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„Der Himmel - wie kommt man dorthin?“
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C. Die Beteiligten

Wir haben lange vom Weg gesprochen; wir haben kurz vom Ziel ge­sprochen; und als letztes wollen wir uns noch die Frage stel­len: Wer kommt denn nun ans Ziel? Also jetzt nicht mehr: Wie kommt man in den Himmel?, sondern: Wer kommt in den Himmel? Im Grunde ist diese letzte Frage mit der ersten beantwortet: In den Him­mel kommt jeder, der den richtigen Weg geht, jeder also, der sich Jesus anschließt und bei Jesus bleibt. Und was ist mit den anderen? Mit denen, die den Weg zwar kennen, aber einen an­deren Weg ein­schlagen? Sie werden feststellen, dass sie auf dem Holzweg sind. Ihr Weg führt sie in die Gegenrichtung; sie wer­den nicht in der Nähe Gottes landen, sondern in der Gottes­ferne. Sie werden - aber leider erst, wenn es zu spät ist - Je­sus recht geben, wenn er sagt: „Zum Vater kommt man nur durch mich.“ Und was ist, wenn jemand stirbt, der nie etwas von der Bibel und vom wahren Gott gehört hat und daher gar nicht wis­sen konnte, dass Jesus der Weg ist - ein Kleinkind z.B. oder ein geistig Schwerbehinderter oder der Angehörige eines Volksstam­mes, bei dem noch nie ein Christ gewesen ist?

Vier Eckdaten gegen das Spekulieren

Ich weiß, dass gerade an diesem Punkt viele Fragen aufbrechen und lauter Widerspruch zu hören ist. Ich weiß auch, dass wir hier leicht ins Spekulieren kommen, weil die Bibel zu manchen Fragen schweigt, auf die wir gern eine Antwort hätten. Darum möchte ich einfach noch auf ein paar Eckdaten der Bibel hinwei­sen, vier Eckdaten, die den Rahmen abgeben, innerhalb dessen wir nach Lösungen für die offenen Fragen suchen müssen.

1. Es gibt eine Hölle

Erstens: Es gibt das Gegenteil vom Himmel. Es gibt eine Hölle. So, wie manche für immer die vollkommene Nähe Gottes erleben werden, werden manche für immer die völlige Gottferne erleben. Wohlge­merkt: So, wie das Beste und das Entscheidende am Himmel die Ge­genwart Gottes ist und nicht die Perlen und Edelsteine, so ist auch das Schlimmste und das Entscheidende an der Hölle die Ab­wesenheit Gottes, nicht das Feuer und die Hitze und der Durst. Ich habe mich in diesem Zusammenhang oft gefragt, ob es denn dann einen Ort gibt, an dem der allgegenwärtige Gott nicht mehr gegenwärtig ist. Was mir hilft, ist ein Vergleich: Ich ma­che mit einem meiner Kinder eine Bahnreise. Im selben Abteil befin­det sich noch ein Kind, ein fremdes. Das eine sitzt rechts von mir, das an­dere links. Beide sind mir genau gleich nah - aber nur physisch gesehen. Was meine Gedanken und Empfindungen betrifft, bin ich mit dem einen Kind so eng wie nur denkbar verbunden, während ich mit dem anderen nicht das Geringste zu tun habe. So ähnlich wird es wohl auch einmal am Ende der Zeit sein. Als Richter und Herr ist Gott auch in der Hölle anwesend, aber als Vater ist er nur im Himmel zu finden.

Wir mö­gen Wut und Empörung darüber empfinden, dass es so etwas wie die Hölle gibt, aber damit löst sie sich nicht in Wohlge­fallen auf. Es gibt Leute, die meinen, die Hölle sei eine Er­findung finste­rer Gesellen, vielleicht der alttestamentlichen Propheten oder des Apostels Paulus - eine Erfindung von Schwarzmalern, die nur die Hölle so richtig farbig schildern können; aber mit dem Gott der Liebe könne sie nichts zu tun ha­ben, aus dem Munde Jesu könnten solche Töne un­möglich zu hören sein. So? Von wem erfahren wir denn, dass es eine Hölle gibt? Von demselben, der uns sagt, dass es den Himmel gibt, von Jesus! Derselbe, der uns sagt, wie wir in den Himmel kommen, sagt auch unmissverständlich, dass nicht alle in den Him­mel kommen. Nir­gends steht so viel über die Hölle wie ausge­rechnet in den Evangelien. Was daraus folgt, liegt auf der Hand: Himmel und Hölle stehen und fallen miteinander. Wenn es keinen ewigen Tod gibt, gibt es auch kein ewiges Leben. Wenn es keine Hölle gibt, gibt es auch keinen Himmel. Jesus redet von beidem, und wenn er bei dem einen lügt oder sich täuscht, warum sollte er dann bei dem anderen die Wahrheit sagen? Nur weil uns diese Wahrheit besser passt? Wer weiß denn, wie es wirklich sein wird - wir oder Je­sus? Wenn Jesus - wie es die Bibel sagt - das Wort Gottes ist, Gottes letzte und endgültige Mitteilung an uns, dann ist alles, was er sagt, zuverlässig. Wenn wir eines ablehnen, müssen wir alles ablehnen. Keine Hölle, kein Himmel - und keine Offenba­rung. Wir müssen dann so ehrlich sein und die Bibel zuklappen. Manche wollen nicht so weit gehen. Sie ziehen eine Vogel-Strauß-Politik vor: den Kopf in den Sand stecken und die Stel­len über die Hölle einfach ignorieren. Erst schließen wir die Augen, und dann sehen wir weiter! heißt ihr Motto. Nur: Das Ignorieren einer Tatsache schafft die Tatsache nicht aus der Welt. Fieber wird man nicht dadurch los, dass man das Ther­mometer zerbricht. Kopfweh kuriert man nicht durch Enthauptung des Kranken. Wenn wir so verfahren, haben wir den Schaden selbst zu tragen. Um nochmals auf den Vogel Strauß zurückzukom­men: Ich las dazu mal einen hübschen Graffiti-Spruch: „Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zäh­nen.“ Das wir hier buchstäblich eintreffen. Vielleicht leben wir eine Zeitlang in einer schönen Scheinwelt, aber der Wecker des Gerichtes Gottes wird uns aus allen Träumen reißen. Es ist besser, wir revidieren rechtzeitig un­sere Ansichten und stellen uns der Wirklichkeit, von der die Bibel spricht. Es gibt einen Universalismus in dem Sinn, dass Gott alle retten will; wer verloren geht, geht gegen Gottes Willen verloren. Aber es gibt kei­nen Universalismus in dem Sinn, dass alle gerettet werden.

2. Im Himmel wird nicht nur eine kleine Schar sein

Zweitens: Der Himmel ist ein Haus mit vielen Wohnungen. So hat es Je­sus in unserem Text ausgedrückt. Er wollte damit sagen: Für jeden, der den richtigen Weg geht, gibt es einen Platz im Himmel. Keiner, der hier mit Jesus lebt, muss Angst haben, dort einmal abgewiesen zu werden - womöglich weil alle Zimmer schon belegt sind. Nein, Gottes Haus hat für alle Platz; nie wird da ein Schild hängen: Keine Wohnung mehr frei. Gott ist der größte Immobilienbesitzer des Universums. Er lädt alle ein, und es ist ihm eine Freude, wenn viele kommen. Ja, im Himmel werden einmal viele sein. Wir sind oft so defensiv ein­gestellt, sind ja auch tatsächlich oft nur so eine winzige Minderheit, dass wir die­ses Bild unwillkürlich in die Ewigkeit hinein verlängern: ein ver­drücktes Häuflein Gerechter im Himmel und eine unüber­schaubare Masse Gottloser in der Hölle. Wir haben oft nur Jesu Wort von der engen Pforte und von der kleinen Herde im Ohr, aber Jesus hat auch gesagt: „Von Osten und Westen und von Nor­den und Süden werden Menschen kommen und sich im Reich Gottes zu Tisch set­zen“ (Lukas 13, 29). Und in der Offenbarung sieht Jo­hannes vor Gottes Thron „eine riesige Menschenmenge aus allen Stämmen und Völkern, Menschen aller Sprachen und Kulturen - so viele, dass niemand sie zählen kann.“ (Offenbarung 7, 9) Ist das nicht ein Ausblick voller Hoffnung? Gott wird viele retten, so viele, dass man sie nicht zählen kann. Elia dachte einmal, er sei der einzige in Israel, der es nicht mit den Götzen hält; in Wirklichkeit waren es noch 7000, die Gott die Treue gehalten haben. Meine Frau und ich la­sen diese Woche den Bericht von einer missionarischen Er­kundungsreise durch den Je­men, in dem ja fast zwei Jahrzehnte lang keine christliche Arbeit mehr getan werden durfte. Und wo diese Missionare nun hinkamen, riss man ih­nen die Bibel förmlich aus der Hand und sagte: „Das ist das richtige Buch, nicht der Koran. Wir hören christli­che Radiosendungen, so viel es nur geht!“ Die Missionare waren platt vor Staunen und Dankbarkeit. Ja, im Him­mel wird einmal ein großes Fest gefeiert werden.

Es gibt ein wunderbares Lied von Manfred Siebald, das uns hel­fen kann zu sehen, wie groß die Gemeinde Gottes ist.

Überall, überall hat Gott seine Leute.
Freu dich doch daran!
Überall, überall zündet er sich seine Lichter an.
Komm heraus aus deiner Ecke;
schau dich um und dann entdecke,
dass noch andre Gottes Wege gehn,
die ihn lieben, die ihn ehren,
mit ihm reden, auf ihn hören,
sich von ihm gebrauchen lassen, wo sie stehn.
Mancher findet Gottes Leute
nicht, wo er sich auf sie freute,
doch sie sind ihm sicher gar nicht fern -
manchmal nicht in großen Zahlen,
manchmal nicht in Kathedralen,
aber immer in der Nähe ihres Herrn.
Geh nach Westen, geh nach Osten,
geh zu den verlornen Posten,
und du siehst: Gott lässt sie nicht allein.
Geh nach Norden, geh nach Süden -
sie sind wunderbar verschieden,
doch im Glauben können sie sich einig sein.
Überall, überall hat Gott seine Leute.
Freu dich doch daran!
überall, überall zündet er sich seine Lichter an.

3. Der Richter ist Gott

Drittens: Der Richter ist Gott, nicht wir. Wir sind nicht die Herren über Leben und Tod und dürfen uns auch nicht als solche auf­spielen. Wir müssen uns bei aller notwendigen Beur­teilung bewusst sein, dass wir nur bruchstückhaft erkennen. Wir sehen oft nur die Fassade. Wir wissen nicht alles von der Umgebung und der Biographie der an­deren Menschen. Unser Urteil ist ge­trübt vom Balken im eigenen Auge und von Sympathie oder Anti­pathie. Für uns zählt oft nur die eigene Gemeinde oder der ei­gene Fröm­migkeitsstil. Wir wür­den über Menschen die Todesstrafe verhän­gen, die sie nicht ver­dient haben, und würden andere frei lau­fen lassen, die wirklich schuldig sind. Wir können letztlich nicht ge­recht urteilen. Gott ist der einzige, der ins Herz sieht; er allein kennt die Men­schen durch und durch (1. Samuel 16, 7; Apostelgeschichte 1, 24). Darum ist er und nur er der gerechte Richter der ganzen Welt (1. Mose 18, 25). Ihm allein steht in ausnahmslos allen Fäl­len das letzte Urteil zu. Und ich meine, wir können von Glück reden, dass wir nicht über das Schicksal anderer ent­scheiden müssen. Wir werden am Ende heilfroh sein - buchstäb­lich um un­seres Heiles willen froh sein -, wenn wir selbst da­bei sind.

Es gibt ein anderes Lied von Manfred Siebald, das diesen Gedan­ken auf eindrucksvolle Weise zusammenfasst.

Das wird ein Staunen geben, ein Köpfeverdrehn,
wenn wir nach diesem Leben vor Jesus stehn
und wenn wir - voll Hoffnung und doch beklommen -
dann endlich zu sehn bekommen,
wer von ihm verstoßen wird, wer angenommen.
Da werden wir manche finden, die wären nicht mehr zu retten
und stürben in ihren Sünden, wenn wir zu richten hätten.
Doch Gott wird auf jene sehen, die seine Vergebung wollten,
und mancher wird zu ihm gehen, auch wenn ihm die Menschen grollten.
Und manche, die immer dachten, sie könnten mit guten Werken
sich Plätze im Himmel pachten, werden ihren Irrtum merken.
Denn Gott wird nach jenen schauen, die sich ganz auf ihn ver­ließen,
doch denen, die sich vertrauen, wird er dann die Tür ver­schließen.
Dann werden wir plötzlich schweigen und nicht mehr nach andern fragen;
auf uns wird dann Jesus zeigen und uns selbst das Urteil sagen.
Auf einmal wird klein und nichtig, wie gut wir uns selber fanden.
Dann ist nur das eine wichtig: Wie wir hier zu Jesus standen.
Das wird ein Staunen geben, ein Köpfeverdrehn,
wenn wir nach diesem Leben vor Jesus stehn
und wenn wir - voll Hoffnung und doch beklommen -
dann endlich zu sehn bekommen,
wer ihn hier verstoßen hat, wer angenommen.

4. Christen sollen Wegweiser sein

Viertens (und letztens): Christen sollen Wegweiser sein. Was ist die Aufgabe Nr.1 von jemand, der noch nicht zu Jesus ge­hört? Sich von ihm retten lassen. Und was ist die Aufgabe Nr.1 von jemand, der bereits gerettet ist? Andere auf den Retter aufmerksam ma­chen. Ihnen sagen, dass man nur durch Jesus zum Va­ter kommt. Je­sus ist der Weg - wer Jesus ablehnt, kommt nicht ans Ziel. Je­sus ist die Wahrheit - wer ihn ablehnt, lebt in der Lüge. Je­sus ist das Leben - wer ihn ablehnt, dem bleibt nur der Tod. Das müssen wir den Menschen um uns her sagen, das sind wir ih­nen schuldig, weil wir den Weg, die Wahrheit und das Leben ken­nen. In idea-spektrum, dem Informationsdienst der Evangeli­schen Al­lianz, war kürzlich folgende Karikatur abgebildet: Ein Pfarrer hebt beschwichtigend die Hände und sagt zu seinem Besu­cher: „Um Gottes willen - ich will Sie doch nicht bekehren!“ Darauf der Besucher: „Um Gottes willen sollten Sie mich aber bekehren!“ - Wissen eigentlich Ihre Nachbarn und Ihre Arbeits­kollegen, dass Sie Jesus gehören? Manche Christen schleichen so erfolgreich getarnt durchs Leben, dass man meint, sie hätten eine Wette mit­einander geschlossen, wer es schafft, inkognito im Himmel anzu­kommen. Hoffentlich erkennt dann wenigstens Gott sie!

Vielleicht halten manche den Hinweis auf die Hölle für Angstma­cherei, für Psy­choterror. Ich weiß nicht. Wenn ich zu einem kleinen Kind sage: Geh nicht allein vor die Tür; es könnte ein Löwe draußen sein!, dann ist das lächerlich; es ist eine Lüge. Aber wenn ich sage: Geh nicht allein raus; draußen ist so ein starker Verkehr!, dann ist das eine echte und begründete War­nung. Wenn uns die Bibel auf das Gericht aufmerksam macht, dann nicht, um uns mit etwas Erfundenem Angst einzujagen, sondern um uns mit der Wirk­lichkeit zu konfrontieren. „Zum Vater kommt man nur durch Je­sus.“ Vielleicht riecht das für manche nach An­maßung. Aber wir maßen uns nichts an; wir wiederho­len nur, was der gesagt hat, der als einziger Bescheid weiß. Vielleicht klingt das für manche engstirnig: „nur durch Jesus“. Nicht durch Mohammed? nicht durch Buddha? nicht durch Brahma? nicht durch einen Fetisch? nicht durch eine Ikone? nicht durch Maria? nicht durch das Halten von Geboten? nicht durch Opfer? nicht durch feierliche Gottesdienste? Nein, nur durch Jesus. Einen anderen Weg gibt es nicht; wer einen anderen Weg sucht, sucht karierte Maiglöckchen. Alle Wege führen nach Rom, meinetwegen, aber zu Gott führt nur einer. Es gibt nur einen Retter und da­her auch nur einen Weg zur Rettung. Warum sagt Jesus das so ein­dringlich? Warum wiederholt er es so hartnäckig? Weil er sich was darauf einbildet? Oder weil er die Konkurrenz fürch­tet? Nein. Jesus sagt das, weil er weiß, dass es Tatsache ist, und weil er uns lieb hat. Er möchte uns rechtzeitig die Augen öffnen über unseren Zustand und für sein Angebot; er möchte uns war­nen vor dem Versuch, den Zugang zum Himmel woanders zu su­chen als bei ihm; er möchte uns schützen vor dem Untergang und möchte uns gewinnen für die echte Freiheit und die echte Freude. Er, die Wahrheit, möchte uns heraushelfen aus der Lüge; er, das Leben, möchte uns herausführen aus dem Tod. Wir haben unseren Mitmenschen nichts Wichtigeres zu sagen, und wir haben ihnen nichts Besseres zu sagen. Und indem wir es ihnen sagen, tragen wir dazu bei, dass sich die Hölle entvölkert und der Him­mel bevölkert.

Es gibt noch ein drittes Lied von Manfred Siebald, das hierher passt - aller guten Dinge sind drei. Es richtet sich an alle die, die den Weg kennen, und spricht von der Aufgabe, die sich daraus für sie ergibt. Mit diesem Lied möchte ich schließen.

Wer das Wasser in der Wüste kennt und es verschweigt,
der ist schuld, wenn Sterbende es übersehn.
Wer im Moor die festen Wege kennt und sie nicht zeigt,
der ist schuld daran, wenn andre untergehn.
Glaub doch nicht, zu Gott käm schließlich jeder sowieso,
und der Weg sei einerlei.
Mancher Weg ist blind und endet bald schon irgendwo;
manche Spur führt weit und führt an Gott vorbei.
Was du weißt, das sag in Liebe, aber sag es klar:
dass kein Mensch sich retten kann.
Nur am Kreuz, wo Christus starb und für uns durstig war,
fängt der Weg zu Gott und seiner Quelle an.
Sprich mit dem, der ohne Christus auszukommen meint,
der nur lacht und widerspricht.
Jeder braucht den Mann am Kreuz, auch wenn es nicht so scheint;
mancher stirbt längst ohne ihn und merkt es nicht.
Wer das Wasser in der Wüste kennt und es verschweigt,
der ist schuld, wenn Sterbende es übersehn.
Wer im Moor die festen Wege kennt und sie nicht zeigt,
der ist schuld daran, wenn andre untergehn.