Gottes stärkste Waffe - Die Gemeinde: ein Bibelclub

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Die Gemeinde: ein Bibelclub

Das Christentum wird (manchmal spöttisch) eine Religion des Buches genannt. Und so ist es tatsächlich: Im Mittelpunkt des christlichen Lebens steht die Bibel. (Natürlich könnte ich auch sagen: Im Mittelpunkt steht Jesus Christus. Stimmt. Aber von Jesus Christus erfahren wir nur durch die Bibel.) Die Gemeinde Jesu ist immer eine predigende und hörende Gemeinde gewesen und wird es bleiben, bis Jesus zurückkehrt. Wo immer Christen zusammenkommen, ist die Bibel ihre gemeinsame Basis und der Gesprächsstoff Nr. 1. Wenn einer dem anderen seelsorgerlich hilft, holt er sich seinen Rat aus der Bibel. Wenn wir uns in einer Kleingruppe treffen, diskutieren wir miteinander über einen Bibelabschnitt. Wenn wir andere davon überzeugen wollen, wie wichtig es ist, eine Beziehung mit Jesus zu haben, zitieren wir Bibelstellen. Und Sonntag für Sonntag kommen wir zusammen, setzen uns auf einen Stuhl und hören uns eine Predigt über die Bibel an! Ein merkwürdiger Verein! Fast so etwas wie eine Schule, eine Akademie. „Lehrer“ haben die ersten Christen Jesus genannt, und er nannte sie Jünger, Schüler. In anderen Vereinen und Clubs trifft man sich, um Geselligkeit zu pflegen, man trifft sich zur Jagd, zum Essen, zum Tanz. Geselligkeit darf und soll es auch bei Christen geben, aber was die Gemeinde konstituiert, was sie von anderen sozialen Einrichtungen unterscheidet, ist die Predigt. Nichts kann die Predigt ersetzen. Wo die Verkündigung von Gottes Wort abgeschafft wird, hört die Gemeinde auf, Gemeinde zu sein.

Wenn Gott Kontakt mit uns aufnehmen will, benutzt er also eine Predigt, ein Gespräch, ein Buch. Mit anderen Worten: Er spricht uns in erster Linie über den Verstand an. Irgendwie finde ich das toll. Gott möchte, daß wir über ihn nachdenken. Wir sollen uns Gedanken machen über das, was in der Bibel steht. „Nimm dir Zeit! Hör dir meine Argumente an! Überlege. Vergleiche mit anderen Angeboten. “ Offensichtlich ist Gott sehr überzeugt von der Überzeugungskraft seiner Worte! Er weiß, daß er die besten Ideen hat. Er weiß, daß seine Gebote uns gut tun. Er weiß, daß keiner außer ihm mit unserer Schuld fertig wird und uns die Gewissenslasten abnehmen kann. Er kennt uns wie kein anderer, denn er hat uns gemacht. Er hat den besten Plan für unser Leben, denn er liebt uns. Gott fürchtet keine Konkurrenz. Er muß nicht mit Waffengewalt über uns herfallen, um uns in sein Reich zu zwingen. Er wirft keine Steine nach jemand, der nichts von ihm wissen will. (Steine sind die schwächsten Argumente.) Er benutzt auch nicht nur die emotionale Schiene, um uns für sich zu gewinnen - Musik oder Bilder. Musik und Bilder haben durchaus ihren Platz bei der Weitergabe des Evangeliums. Aber in erster Linie spricht Gott unseren Verstand an - durch sein Wort.