Gottes stärkste Waffe - Rückendeckung für Gottes Botschaft

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Rückendeckung für Gottes Botschaft

Daß diese Botschaft von so durchschlagender Wirkung war (und bis heute ist), hat noch einen tieferen Grund. Genauer gesagt: drei tiefere Gründe. Ausführlich darüber sprechen kann ich jetzt nicht, aber ich will es wenigstens antippen. Das Evangelium hat eine dreifache Rückendeckung.

Erstens: Hinter Gottes Worten stecken Gottes Taten. Die Botschaft von der Vergebung unserer Schuld ist nicht bloß eine schöne Theorie; Gottes Sohn hat dafür geblutet! Jesus hat mit harter Münze für unsere Freiheit bezahlt, mit seinem eigenen Leben. Was er uns anbietet, ist kein Falschgeld. Gottes Währung ist gedeckt. Die Apostel haben sich das Evangelium nicht am Schreibtisch ausgedacht; sie sprechen von historischen Fakten: Jesu Geburt, Jesu Verkündigung, Jesu Wundertaten, Jesu Sterben am Kreuz und Jesu Auferstehung. Gott liebt uns Menschen nicht nur mit Worten; er hat uns seine Liebe durch sein Tun erwiesen.

Zweitens: Hinter Gottes Worten steckt Gottes Geist. Die Apostel waren nicht allein, wenn sie mit ihrer Botschaft vor die Leute traten. Der Heilige Geist war bei ihnen - unsichtbar, aber genauso real wie irgendein menschlicher Kollege. Zum Auftakt der Apostelgeschichte, zu Pfingsten, schickt Gott den Christen den Heiligen Geist, den Stellvertreter Jesu. Das ist die Geburtsstunde der neutestamentlichen Gemeinde. Und dieser Geist lenkt und gestaltet von da an alles, was die Christen für Jesus und im Namen von Jesus tun. Er gibt ihnen die richtigen Worte; er stattet sie mit der nötigen Kraft aus; er nimmt ihnen Angst und Verzagtheit und gibt ihnen Mut und Weitblick. Die Apostelgeschichte ist die Geschichte der Apostel und der ersten Christen, aber sie ist vor allem die Geschichte des Heiligen Geistes!

Und drittens: Hinter Gottes Worten steckt die Glaubwürdigkeit der Boten. Das ist natürlich nicht automatisch so, aber so sollte es sein; so war es zumindest bei den Aposteln. Sie redeten nicht wie ein Blinder von der Farbe, sondern hatten alles selbst erlebt: Umkehr, Vergebung, Wiedergeburt. Und sie lebten nicht mehr nach ihren eigenen Wünschen, sondern so, wie Gott es wollte. Sie warnten vor Ehebruch, aber waren auch selbst ihrer Frau treu. Sie forderten zum Reden der Wahrheit auf, aber sie waren auch selbst keine Heuchler und Lügner. Sie ermutigten zu ganzem Einsatz für Jesus, aber sie gaben auch selbst alles für ihn. Sie gehörten nicht zu denen, deren Worte vom Himmel reden und deren Taten zum Himmel schreien. Ihre Lebensführung strich ihre Botschaft nicht durch, sondern unterstrich sie. Sie schrieben nicht nur fromme Briefe über Christus, sondern waren selbst ein Brief Christi, ein lebendiges Schriftstück, in dem man etwas über Jesus erfahren konnte.