Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen - Einer gegen alle - und der Eine gewinnt!

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Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen
Überflüssig? Überragend!
Die entscheidende Wende
Die entscheidende Frage
Einer gegen alle - und der Eine gewinnt!
Gottes Liebe hat einen Namen
Nöte trennen nicht, Nöte verbinden
Der Blick über die Wolkendecke
Besser für Christus leiden als ohne Christus feiern
Alles zum Besten? 4 Fragen und 4 Antworten
Gebet von Paul Gerhardt
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Einer gegen alle - und der Eine gewinnt!

Ja, es ist beinahe, als steige ihm das zu Kopf. Er wird übermütig; ihn sticht der Hafer: Tretet doch mal alle an, die ihr was gegen Gott habt und die ihr den Christen schaden wollt! Mal sehen, wie viele ihr seid und wir stark ihr seid! Paulus zittert nicht bei dem Gedanken, wer sich da alles drohend vor ihm auf­pflanzen könnte; er ruft die Feinde sozusagen selbst herbei.

Da stehen sie schließlich alle.

  • Den Anfang macht gleich der allerschlimmste Gegner, Satan, der Feind aller Menschen, der Ankläger, der die Christen Tag und Nacht vor Gott beschuldigt (Offenbarung 12, 10).
  • Dann sind da die vielen Menschen, denen unsere Botschaft ein Dorn im Auge ist und die uns deshalb bewußt das Leben schwer machen, uns zurücksetzen, ver­höhnen, verleumden und verdammen und uns am liebsten ganz zum Schweigen bringen wür­den.
  • Weiter ist da die Schuld, die sich in unserem Leben aufgetürmt hat und unser Gewissen immer wieder plagt, die Sünden, die uns immer wieder unterlaufen.
  • Außerdem die Angriffe auf unser Dasein und unser Christsein: die Nöte, die Ängste, die Verfolgung, der Hunger, die Ent­behrungen, die Lebensgefahr, das Schwert des Henkers.
  • Und schließlich der Tod mit dem gro­ßen Fragezeichen, was danach kommt, das Leben mit dem ebenso großen Fragezeichen, was es uns noch alles bringt, Engel und unsichtbare Mächte, Gegenwärtiges und Zukünftiges, gott­feindliche Kräfte, Hohes und Tiefes - eine riesige, unheimliche, bedrohliche Schar, die sich da vor Paulus aufbaut, die ihm feindselig gegenüber steht.

Einer gegen alle

Gott gegen
- den Teufel
- die Christusfeinde
- unsere Schuld
- die Gefahren des Lebens
- die Gefahren des Christseins

Der Eine gewinnt!

Und wer ist auf seiner Seite? Nur einer: Gott. Einer gegen alle. Und wer gewinnt? Gott. Wer gegen Gott antritt, ist von vorneherein verloren. In Hebräer 13, 6 heißt es: „Der Herr ist mein Helfer, deshalb fürchte ich mich nicht. Was kann ein Mensch mir anhaben?“ Das ist ein Zitat aus dem Alten Testament (Psalm 118, 6); dort wird dasselbe gesagt. Aber nirgends in der Bibel steht das Gegenteil: „Die Menschen sind meine Helfer, des­halb fürchte ich mich nicht. Was kann Gott mir anhaben?“

Die entscheidende Frage lautet also: Wie steht Gott zu mir? Wer sein Leben Jesus anvertraut hat, kann mit Paulus sagen: Gott ist für mich, Gott liebt mich. Nichts kann mich von seiner Liebe trennen. Für Christen ist die Frage aller Fragen positiv beantwortet. Das läßt sie so fröhlich singen. Das macht sie so mutig. Das befreit sie von Menschenfurcht. Das hat sie da­mals als Missionare in alle Welt getrieben. Das motiviert sie heute noch, das Evangelium wei­terzusagen und andere für diese Botschaft zu gewinnen: Gott ist für uns. Gott liebt uns.