Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht?

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Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht?

Matthäus 10, 34

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, und gesagt hat es Jesus Christus.

Jesus war ein Provokateur, ein Herausforderer, ein Aufrüttler. Er hat die unglaublichsten Dinge gesagt - rätselhafte Dinge, harte Dinge (zu denen, die sich für gut hielten), liebevolle Dinge (zu denen, die wussten und bereuten, dass sie schlecht waren), Dinge, die alle Vorstellungen der Leute auf den Kopf stellten, Dinge, die zu einem neuen Denken und zu einem neuen Verhalten herausforderten.

Eines dieser provozierenden Worte haben wir hier vor uns: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!" Damit wollen wir uns heute morgen befassen.

Wieso bin ich gerade auf diese Aussage Jesu gekommen? Das hat mit der gegenwärtigen weltpolitisch angespannten Lage zu tun, mit der Konfrontation von Christentum und Islam. Nach dem Terroranschlag auf die Zwillingstürme in New York haben Menschen in Europa und Amerika (Christen und andere) auf zahlreiche Stellen im Koran aufmerksam gemacht, die die Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen auffordern. Das ließen die islamischen Gelehrten natürlich nicht auf sich sitzen. Sie blätterten ihrerseits in der Bibel und hielten der Christenheit Verse unter die Nase, wo ebenfalls zum Kampf aufgerufen wird. Ein solcher Vers ist Matthäus 10,34. Von wegen Jesus, der Friedensstifter, sagen sie. Jesus, der Schwertkämpfer! Jesus bringt Krieg über die Welt, nicht Frieden. Er hat es ja selber gesagt.

Hat er das wirklich? Das wollen wir jetzt genauer untersuchen.