Heilung auf Raten - Zwei mögliche Schlussfolgerungen

Beitragsseiten
Heilung auf Raten
Die Freunde des Gelähmten: vorbildlich in ihrem Glauben
Die Gesetzeslehrer: fromme Spitzel mit unheiligen Motiven
Jesus Christus: der Interessanteste von allen
1. Lektion: Zwischen Krankheit und Sünde besteht ein Zusammenhang
2. Lektion: Sünde ist schlimmer als Krankheit; Vergebung ist wichtiger als Heilung
3. Lektion: Jesu eigentlicher Auftrag
4. Lektion: Wie Jesus als Seelsorger handelt
5. Lektion: Was gehen Jesus die Sünden anderer Menschen an?
Wie Jesus sich als Sohn Gottes in unserer Welt eingeführt hat
Zwei mögliche Schlussfolgerungen
Die zweite Rate der Heilung
Alle Seiten

Zwei mögliche Schlussfolgerungen

Aber jetzt sind zwei Schlussfolgerungen möglich.

(a) Die eine geht so: Nur Gott kann Sünden vergeben. Jesus vergibt Sünden. Also ist Jesus Gott.

(b) Die andere geht so: Nur Gott kann Sünden vergeben. Jesus behauptet, Sünden zu vergeben. Also ist er ein Gotteslästerer (und auf Gotteslästerung steht die Todesstrafe).

Je mehr die Jünger von Jesus über das Geschehene nachdachten, desto fester waren sie überzeugt: Die erste Schlussfolgerung stimmt. Jesus muss Gott in Person sein. Für die Gesetzeslehrer hingegen stand von vorneherein fest: Jesus ist ein Scharlatan, ein frommer Betrüger. Er ist dreist genug, in Gottes Hoheitsbereich einzugreifen. Und damit verlästert er Gott.

Die Gesetzeslehrer geben ein trauriges Bild ab, finden Sie nicht auch? Sie, die es wissen müssten, begreifen nichts. Sie wollen nicht begreifen. In Titus 1,15 steht ein nachdenkenswertes Wort:

„Für die Reinen ist alles rein, aber für die Unreinen ist nichts rein.“

Die Motive dieser Männer sind unrein; es geht ihnen um die eigene Ehre, nicht um die Ehre Gottes. Und deshalb können sie an dem, der die Reinheit in Person ist, nichts Reines entdecken, sondern ziehen ihn in ihren eigenen unreinen Sumpf hinab. Sie erklären ihn zum Gotteslästerer. Wer lästert Gott denn wirklich? Das sind sie, sie selbst. Vor ihnen steht Gott in Person, und sie werfen Gott Gotteslästerung vor. Wenn das keine Gotteslästerung ist!