Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen - Die entscheidende Wende

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Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen
Überflüssig? Überragend!
Die entscheidende Wende
Die entscheidende Frage
Einer gegen alle - und der Eine gewinnt!
Gottes Liebe hat einen Namen
Nöte trennen nicht, Nöte verbinden
Der Blick über die Wolkendecke
Besser für Christus leiden als ohne Christus feiern
Alles zum Besten? 4 Fragen und 4 Antworten
Gebet von Paul Gerhardt
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Die entscheidende Wende

Was bringt denn Paulus so zum Jubeln? Er sagt es selbst: „Daß Gott für mich ist und nicht mehr gegen mich. Und daß Gott mich liebt und nichts mich jemals von seiner Liebe trennen kann.“ Wenn man das Evangelium mit einem Satz zusammenfassen will, dann ist es dies: Gott ist für uns. Wenn man mit einem Satz sagen will, was Christus uns gebracht hat, dann mit diesem: Gott hat uns lieb.

Gott ist gegen uns (Römer 1)

Gott ist für uns (Römer 8)


Wie hat Paulus seine lange Abhandlung über das Evan-gelium begonnen? In Römer 1, 18 heißt es: „Gott läßt seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her läßt er ihn über alle Gottlosig­keit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen.“ Gott tritt den Menschen als Feind ent­gegen, wegen ihrem Gotteshaß und ihrer Eigenliebe. Die Menschen bekommen es mit Gottes Zorn zu tun, nicht mit seiner Liebe. - Und jetzt, in Kapitel 8? Jetzt schreibt Paulus: „Gott ist für uns!“ Größer könnte der Wechsel nicht sein, der zwischen Kapitel 1 und Kapitel 8 passiert ist. Am Anfang: Gott steht uns als Feind gegenüber. Am Ende: Gott steht als Freund auf unserer Seite. Am Anfang: Gott ist unser Richter. Am Ende: Gott ist unser Retter. Am Anfang: Gottes Zorn bricht über uns herein. Am Ende: Nichts kann uns von Gottes Liebe tren­nen. Gott ist für uns - was will man da noch sagen?

Da verschlägt es einem doch die Sprache! Paulus schreibt: „Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben?“ Ihm bleibt die Spucke weg. Gott ist für uns - damit ist alles gesagt. Schlimmer geht's immer, aber besser geht's nimmer.