Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen - Die entscheidende Frage

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Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen
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Die entscheidende Frage
Einer gegen alle - und der Eine gewinnt!
Gottes Liebe hat einen Namen
Nöte trennen nicht, Nöte verbinden
Der Blick über die Wolkendecke
Besser für Christus leiden als ohne Christus feiern
Alles zum Besten? 4 Fragen und 4 Antworten
Gebet von Paul Gerhardt
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Die entscheidende Frage

Von allen Fragen, die wir in unserem Leben klären müssen, ist das die entscheidende: Wie steht Gott zu uns? Ist er gegen uns, oder ist er für uns? Wenn du Gott gegen dich hast, ist alles ver­loren. Da kannst du den Jackpot im Lotto knacken, da kannst du Chef eines Großbetriebs sein, da kannst du dein Traumgirl zur Frau bekommen und die süßesten Kids der Welt haben, da kannst du im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, von allen umworben und mit Ehrungen überhäuft - du bist doch verloren.

Da ist ein Großgrundbesitzer. Wohin er auch von seiner Hazienda aus blickt - alles gehört ihm, im Norden, im Osten, im Süden, im Westen. Aber wenn er nach oben schaut - hat er dort auch einen Besitz? Hat er ein Erbe im Himmel? Hat er Anteil am Reich Gottes? Wenn nicht, ist er mausearm. Sein irdisches Hab und Gut wird vermodern und verrot­ten, aber dort, wo die unvergänglichen Werte sind, hat er kein Konto eingerichtet. Seine Frau mag zu ihm halten - Gott ist gegen ihn. Seine Kirchgemeinde mag an ihm hochsehen - Gott ist gegen ihn. Der Richter mag ihn freisprechen, wenn ersich etwas zuschulden kommen lässt - Gott ist gegen ihn. Und wie Gott zu mir steht, das allein zählt letzten Endes. Mein Leben verdanke ich Gott, und Gott bin ich dafür verant­wortlich, was ich mit meinem Leben mache. Wenn ich einmal diese Welt verlassen muß, in dem Hemd, das keine Taschen hat, werde ich vor Gott treten - ich allein vor ihn allein, und wenn ich dann Gott gegen mich habe, ist alles verloren.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lag viele Jahre lang jeden Freitag ein Magazin bei mit einem Fragebogen, den jedesmal irgendein Promi zu beantworten hatte. Eine der Fragen lautete: „Was wäre für Sie das größte Unglück?“ Einmal gab so ein Promi doch tatsächlich folgende Antwort: „Das größte Unglück für mich wäre, wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe.“ So empfin­det einer, für den sich alles Gute in diesem Leben abspielen muß, einer, der darüber hinaus keine Hoffnung hat, einer, der Gott nicht kennt. Dieses Leben ist eines Tages gelebt, und dann? Wenn ich Gott gegen mich habe, ist alles verloren.

Wie steht Gott zu mir?

Wenn ich Gott gegen mich habe, ist alles verloren.

Wenn ich Gott für mich habe, ist alles gewonnen.

Aber wenn ich Gott für mich habe, dann ist alles gewonnen. Dann habe ich den auf meiner Seite, der diese ganze Welt geschaffen hat, der allem, was auf ihr lebt, Leben gibt, der alles Leben am Leben erhält. Dann habe ich den auf meiner Seite, der stärker ist als alle anderen Mächte. Dann habe ich den auf meiner Seite, der die Liebe und das Gute in Person ist, der mein Bestes will, meine Freude, meine Freiheit, meinen Frieden, der für mich denkt und plant und handelt, der mich an sich und sich an mich gebunden hat, bei dem ich etwas wert bin, der mir die Treue hält, mich niemals betrügt und mich nie aufgeben wird. Wer Christ ist, hat diesen Gott auf seiner Seite. Ist das nicht phantastisch? Führt uns das nicht ans Ziel aller Träume? Paulus kann gar nicht anders, als einen Supermegahit anzustimmen.